Erbengemeinschaft

 

Was ist eine Erbengemeinschaft?

Schneller als gedacht ist man manchmal im Leben plötzlich Teil einer Erbengemeinschaft, wenn ein naher Angehöriger stirbt. Doch was genau ist eine Erbengemeinschaft und welche Regeln und Rechte gelten hier. Sowohl mit einem Testament als auch ohne Testament kann es zu einer Erbengemeinschaft kommen.

Hinterlässt der Erblasser mehr als einen Erben, so entsteht entweder durch gesetzliche Erbfolge oder auch testamentarische Bestimmung zwangsweiße eine Erbengemeinschaft nach § 2032 Absatz 1 BGB. Auch ohne einen Erbvertrag oder Testament ergibt sich automatisch eine Erbengemeinschaft, wenn es mehr als einen Erben gibt. Dies geschieht auch ohne den Willen der Erben. Die Erbquote, die über den Erbanteil bestimmt, lässt sich durch Rangfolge in der gesetzlichen Erbfolge oder testamentarische Bestimmung festlegen. Durch eine Erbengemeinschaft wird der komplette Nachlass zum gemeinschaftlichen Vermögen aller Mitglieder.

Es ist außerdem zu erwähnen, dass jeder Erbe innerhalb von 6 Wochen nach Kenntnisnahme der Erbengemeinschaft das Recht auf Ausschlag der Erbschaft hat. Ist das der Fall so hat der Erbe Anspruch auf seinen Pflichtteil und scheidet auch somit aus der Gemeinschaft aus.

An das Ende einer solchen Gemeinschaft gelangt man erst nach kompletter Aufteilung des Nachlasses.

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